Tod im Tal der Heiden: Historischer Kriminalroman
Tod im Tal der Heiden: Historischer Kriminalroman
Schwester Fidelma unter MordverdachtIrland im 7. Jahrhundert: Unterwegs in ein “verbotenes” Tal, stößt Schwester Fidelma auf einen Ritualmord und steht bald selbst unter Mordverdacht.Ein neuer Keltenkrimi aus einer Zeit, in der der katholische Glaube irisch-keltischer Prägung den Frauen noch Bildung, Macht und Einfluß gestattete.”Eine brillante und bezaubernde Heldin. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen.” Publishers WeeklySchwester Fidelma unter MordverdachtIrland im 7. Jahrhundert
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Emanzipation im alten Irland,
Schwester Fidelma, Rechtsgelehrte, Nonne und vor allem auch Prinzessin, und Bruder Eadulf klaeren einen schauerlichen Ritualmord im suedwestlichen Irland des siebten Jahrhunderts. Ein weiterer Mord wird veruebt und Fidelma geraet selbst unter Mordverdacht. Die Verbrechen stehen offenbar in einem politischen Zusammenhang und Fidelma nimmt die Ermittlungen auf.
Eine recht gut gestrickte Handlung mit einer Fuelle von Einblicken in das Rechtssystem Irlands im fruehen Mittelalter, die sozialen und politischen Verhaeltnisse und insbesondere das Verblassen der Druiden und das Aufkeimen des Christentums.
Leider truebt die schlechte Uebersetzung das an sich positive Gesamtbild. An einem faehigen Lektor wurde wieder einmal gespart. Eine Prinzessin sagt wohl auch im siebten Jahrhundert nicht “Das geht mir auf den Geist” oder “Entweder bist du naiv oder ein Trottel”. Die Geschichte muesste an und fuer sich nicht Trash sein.
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| Kommentar als LinkEine gelungene Mischung,
Ein wirklich sehr gutes Buch! Ausschlaggebend waren für mich der Schauplatz -das keltische Irland- und das historische Hintergrundwissen darüber, welches subtil und nicht “oberlehrerhaft” vermittelt wird. Die Geschichte ist wirklich spannend und was für mich sehr wichtig war, schlüssig erzählt. Sie ist facettenreich, jedoch nicht unübersichtlich, sodass man das Ende nicht vorzeitig durchschaut, allerdings am Schluss auch keine Fragen offen bleiben. Die Hauptfiguren werden sympathisch, klug und glaubwürdig rübergebracht, sodass ich mich freue, im nächsten Band, den ich aus dieser Reihe lesen werden, wieder auf diese Charaktere zu treffen. Erwähnenswert finde ich auch die hübsche Covergestaltung, sowie die enthaltene Karte vom Irland des 7. Jahrhunderts.
Zugegeben, kleine sprachliche Stolpersteine sind mir, ähnlich wie meiner Vorrednerin, auch aufgefallen. Trotzdem, 5 Sterne von mir für dieses gelungene Buch.
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